Spontanperforation des Uterus in der 28+4 SSW bei Placanta percreta im Z.n. Atonie, Kürettage und B-Lynch-Nähten
C Blume, C Hübener, T Johnson, S Anthuber, U Hasbargen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine zunehmende Frequenz operativer Eingriffe am Uterus erhöht das Risiko für Placentationsstörungen durch eine Schädigung des Endometriums. Die Uterusruptur ist ein seltenes Ereignis mit einer hohen maternalen und fetalen Morbidität und Mortalität.. In 5 – 7% der Fälle ist eine Placenta percreta die Ursache. Durch gezielte Bildgebung ist eine präpartale Risikoselektion möglich. Fallvorstellung: Eine 32-jährige IIG/IP wurde in der 28+4 SSW mit rechtsseitigen Oberbauchbeschwerden zuverlegt. Im Z.n. Spontanpartus 2011 mit nachfolgender Uterusatonie war eine Kürettage und eine Querlaparotomie mit Anlage von B-Lynch…