Maternales Saethre-Chotzen Syndrom – Ein Fallbericht
O Nowak, J Dautel, R Schaffelder, FW Cremer, T Schaible, M Sütterlin · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das autosomal-dominant vererbte Saethre-Chotzen Syndrom (Inzidenz 1: 25.000 Lebendgeburten) gehört zur Gruppe der seltenen Kraniosynostosen und zeigt phänotypisch neben Schädeldeformitäten – meistens bedingt durch die prämature Synostose der Koronarnaht – weitere Auffälligkeiten wie Gesichtsasymmetrien, Brachydaktylie und partielle kutane Syndaktylien der Zehen/Finger. Jedoch können die Ausprägungen insgesamt klinisch sehr mild erscheinen. Pathogenetisch liegt eine Mutation im TWIST1 Gen (7p21.1) zugrunde, welches für einen Transkriptionsfaktor codiert. Fallbericht: Eine betroffene 32-jährige Zweitg…