Case report: Ultraschalldiagnostik vor nichtinvasiver Pränataldiagnostik
N Jenewein, M Ponnath, L Inwald, O Ortmann, U Germer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: In einer epidemiologischen Studie (Romosan et al., 2009) wurde eine Rate von 3,4% (576/16775) für angeborenen Erkrankungen, die prä- und postnatal diagnostiziert wurden, belegt. Diesen Erkrankungen lag in 9% (52/576) eine chromosomale Ursache zugrunde. Darunter die Hälfte mit Trisomie 21. Für die pränatale Entdeckung von Trisomien hat sich während der letzten beiden Dekaden das Ersttrimesterscreening etabliert. Seit August 2012 kann durch die Analyse der fetalen bzw. plazentaren DNA aus dem mütterlichen Blut in Deutschland eine Trisomiediagnostik ab der 11+0 SSW erfolgen. Bei erhöhtem maternalen Alte…