Case Report: Betreuung von Schwangerschaft, Geburt und Neonatalperiode bei maternaler Einnahme von Phenoprocoumon
H Höhn, K Friese, U Hasbargen, C Deppe, M Delius · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es gibt auch in der Schwangeschaft Indikationen zur Dauertherapie mit Phenoprocoumon. Es ist bekannt, dass eine Exposition gegenüber Vitamin K-Antagonisten in der Schwangerschaft teratogen wirken können. Die Ausprägung korreliert mit der in der Schwangerschaft eingenommenen Dosis und dem Zeitpunkt der Einnahme. Coumarinderivate erhöhen das Risiko für mentale Retardierung, Optikusatrophie, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, außerdem das Risiko einer Fehlgeburt, Frühgeburt und Wachstumsretardierung. Unsere Patientin besaß eine mechanische Aortenklappe. Die Dosis in der Schwangerschaft betrug 5 – 7 Tbl./Woche, dies entspr…