Paraurethrale Zysten bei einem weiblichen Neugeborenen – Fallbericht
B Brunner, M Auckenthaler, K Maurer, G Schweigmann · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten und Methode: Bei einem weiblichen Termingeborenen fiel in der klinischen Untersuchung am ersten Lebenstag eine interlabiale zystische Raumforderung auf. In der Ultraschalluntersuchung am zweiten Lebenstag konnten eine prolabierende Ureterocele sowie eine Hymenalatresie ausgeschlossen werden. Von perineal wurden zwei paraurethrale Zysten dargestellt. Schlussfolgerungen: Paraurethrale Zysten sind eine seltene, benigne Differentialdiagnose einer Raumforderung im Bereich des äußeren Genitales beim weiblichen Neugeborenen. Die Diagnose kann einfach durch perinealen Ultraschall gestellt werden.