Schlafstörungen – Physiologie, Diagnostik und Behandlung
Verena Hirscher, Dieter Riemann · Lege artis - Das Magazin zur ärztlichen Weiterbildung · 2014 · Heft 04 · S. 242-249
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Im Alter nehmen REM-Schlaf und Tiefschlaf ab: Der REM-Schlaf-Anteil beträgt bei Erwachsenen ca. 20%, Tiefschlaf ist bei 40- bis 50-Jährigen oft gar nicht mehr nachweisbar. Schlafstörungen werden mittels ICD-10, DSM-V sowie ICSD-3 klassifiziert.Epidemiologischen Studien zufolge leiden ca. 10–20% der Bevölkerung an insomnischen Beschwerden. Das macht die Insomnie zu einem der häufigsten Krankheitsbilder überhaupt.Eine chronische Insomnie stellt ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen dar, v. a. für die Entwicklung einer Depression.Zu den psychotherapeutischen Interventionen gehören u. a. Psychoedu…