Sensitivität und Spezifität bildgebender Verfahren für den Nachweis intrakranieller Aneurysmen
N.N. · Radiologie up2date · 2015 · Heft 03 · S. 279-290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aneurysmen der intrakraniellen Arterien treten mit einer Prävalenz von etwa 2 % auf. Die Rupturwahrscheinlichkeit beerenförmiger Aneurysmen liegt bei etwa 0,1 %/Jahr. Die Letalität innerhalb von 30 Tagen nach der Ruptur eines zerebralen Aneurysmas wird auf 45 % geschätzt; zusätzlich behält die Hälfte der überlebenden Patienten schwere neurologische Defizite. Der rechtzeitige Nachweis und die prophylaktische Behandlung eines Aneurysmas sind die zuverlässigsten Methoden, um eine Ruptur zu vermeiden. Insofern ist es relevant, das Potenzial der aktuellen bildgebenden Verfahren zu kennen und anwenden…