Bedeutung der neuen Antikoagulanzien in der Reisemedizin – Optionen mit den oralen, direkt wirkenden Substanzen
Jürgen Ringwald · Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR · 2014 · Heft 05 · S. 236-240
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neue orale, direkt wirkende Antikoagulanzien (DOAK) werden anstelle von Vitamin-K-Antagonisten (VKA) oder niedermolekularen Heparinen (NMH) zunehmend verordnet. Damit wird sich die Zahl der Patienten erhöhen, die unter Therapie mit diesen neuen Substanzen zur reisemedizinischen Beratung vorstellig werden. Verglichen mit VKA haben DOAK in der praktischen Anwendung einige Vorteile, zum Beispiel keine Interaktion mit der Ernährung, weniger Arzneimittelwechselwirkungen und die Therapie muss nicht mittels Labortest überwacht werden. Gegenüber NMH ist die orale Einnahme vorteilhaft. Andererseits ist die klinische Erfa…