Medikamentöse Rhythmuskontrolle und orale Antikoagulation bei Patienten mit Vorhofflimmern: Bedeutung pharmakokinetischer Interaktionen für die klinische Praxis
T. Klingenheben, J. Ruef, C. Hammerstingl · Aktuelle Kardiologie · 2015 · Heft 02 · S. 114-119
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neben der Katheterablation/Pulmonalvenenisolation hat auch die pharmakologische Therapie des Vorhofflimmerns in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erfahren. Einerseits ist die orale Antikoagulation durch Einführung der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAKs) bereichert worden. Andererseits ist durch die Zulassung von Dronedaron das Arsenal der spezifisch-antiarrhythmischen Pharmakotherapie erstmals seit über 25 Jahren durch eine neuartige Substanz erweitert worden. Bei der Kombination der „modernisierten“ Therapieoptionen sind allerdings Wechselwirkungen und Kontraindikationen zu beachte…