Stottern: Klassisches Problem gestörter Bindung zwischen kortikalen Sprach- und Sprechzentren
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2015 · Heft 03 · S. 136-140
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Abstract Ziel der Studie: Stottern ist eine häufige Redeflussstörung, die als Kontrollverlust der Sprechmuskulatur erlebt wird. Studien jüngerer Zeit vertiefen unser Wissen über die neurophysiologischen Grundlagen dieses Kontrollverlustes. Methodik: Nach einer Übersicht zu Phänomenologie, Epidemiologie und strukturell sowie funktionell bildgebenden Daten führen wir 2 kürzlich erschienene Studien zur Erregbarkeit der primär motorischen Repräsentation der Zunge aus. Diese untersuchen unter Verwendung transkranieller Magnetstimulation hemmende und bahnende Regelkreise sowie die sprechvorbereitende M…