Reaktivierung eines hämolytisch-urämischen Syndroms in der Schwangerschaft und erfolgreiche Therapie mit dem monoklonalen Antikörper Eculizumab
N Dany, E Neumann-Haefelin, F Siebers, M Kunze, H Prömpeler · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das HUS ist charakterisiert durch die Kombination von Hämolyse, thrombotischer Mikroangiopathie, Thrombopenie und akutem Nierenversagen. Das atypische HUS als seltenere Unterform kann durch eine Schwangerschaft getriggert werden. Die Abgrenzung zu Präeklampsie/HELLP ist schwierig. Kasuistik: Eine 26-j. I/0 mit der Vorgeschichte eines HUS nach EHEC 0:157-Infektion vor 2 Jahren entwickelt ab der 26. SSW ein Rezidiv mit steigenden Retentionswerten, Thrombopenie und Hämolyse. Zwei Jahre zuvor waren bei der Pat. bei schwerem HUS Plasmapherese und Hämodialyse erfolglos. Erst unter viermonatiger Therapie m…