Die Problematik der postpartalen Depression aus Sicht der Hebammen
N Lentz, F Voigt, R Fakhrabadi, TW Goecke · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Die postpartale Depression (PPD) betrifft bis zu 12% der jungen Mütter. Wegen der z.T. schwierigen Interpretation und Verharmlosung der Symptome werden viele Betroffene nicht adäquat versorgt. Hebammen sind in der Wochenbettphase oft die ersten Ansprechpartner. In einer deutschlandweiten Online-Umfrage unter Hebammen wurden Erfahrungen im Umgang mit PPD erhoben. Methodik: Ein 27 Fragen umfassender Fragebogen wurde über ein Online-Umfrageportal an 4000 Hebammen verschickt. Von den Angeschriebenen haben 278 an der Befragung teilgenommen. Die Fragen konzentrierten sich auf die Bereiche Ausbildung zur PPD, Erf…