Interdisziplinäres Management bei fetaler Peters-Anomalie – ein case report
H Creutz, S Dorn-Kunert, P Jahn, R Bald, K Ertan, OM Geist · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Bei der Peters-Anomalie handelt es sich um einen genetisch determinierten Defekt bei der Wanderung von Zellen der mesencephalen Neuralleiste am Ende der dritten Embryonalwoche. Hierbei kommt es infolge der Dysgenesie von Iris-Trabekeln zur Ausbildung eines bilateralen Glaukoms. Die Descemetsche Membran sowie das Endothel im Zentrum der Hornhaut entwickeln sich nicht. Die Folge ist eine zentrale Hornhauttrübung mit irido-cornealen Synechien. Weitere Symptome können faziale Dysmorphien und Hypospadie sein. Das konsekutive Auftreten von Kleinwuchs, geistiger Rertardierung, Ohrfehlbildungen und Gaumen…