Tageszeit abhängige Variation der fetalen Kurzzeitvariation und der Einfluss von Intervall-Messungen auf die Messgenauigkeit
G Seliger, D Petroff, S Seeger, U Schneider · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: 1991 führten Dawes und Redman (DR) das computerisierte sog. OXFORD-Kardiotokogramm ein. Die Kurzzeitvariation (KZV) ist der Schlüsselparameter dieser Methode und korreliert invers mit Markern für perinatales Outcome. Die pathologisch (path.) veränderte KZV dient seither u.a. als Entbindungskriterium für Feten mit schwerer Wachstumsrestriktion = IUGR-Fetus (KZV< 3,5 ms bei GA< 29. SSW [Truffle-Study]). Studien zu Veränderungen der KZV – gemessen in unterschiedlichen Stadien der SS bzw. im Zusammenhang mit fetalen/maternalen Pathologien liegen vor. Es fehlen Studien, welche die Tageszeit abhängigen…