Behandlung einer Patientin mit dekompensierter autoimmunhämolytischer Anämie nach Stammzelltransplantation
S. Czekay, S. Kietz, K. Dickau, A. Sümnig, K. Selleng, A. Salama, V. Kiefel, A. Greinacher, H. N. Lode, T. Bakchoul · Transfusionsmedizin · 2015 · Heft 03 · S. 138-141
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hämatopoetische Stammzelltransplantationen führen gelegentlich zur Entwicklung einer schweren autoimmunhämolytischen Anämie (AIHA) vom Wärmetyp. Die „konventionelle“ immunsuppressive Therapie dieser Form der AIHA ist häufig ineffektiv und mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Die Hämolyse kann in Einzelfällen durch die Transfusion von Erythrozytenkonzentraten (EKs) verstärkt werden. Bei drohender hypoxischer Anämie infolge einer AIHA sollten dem Patienten EK-Transfusionen dennoch nicht vorenthalten werden. Im nachfolgenden Fallbericht stellen wir ein Transfusionsstufenschema vor, das bei einer P…