Psychotherapie bei koronarer Herzerkrankung
C. Albus, M. Haass · Aktuelle Kardiologie · 2015 · Heft 06 · S. 375-378
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit einer KHK leiden mit und ohne Myokardinfarkt häufig an anhaltenden psychischen Störungen. Hierzu zählen Depressivität und pathologische Angst sowie chronisches Stresserleben, die durch soziale Isolation und problematische Persönlichkeitsmuster begünstigt bzw. verstärkt werden. Unabhängig von „klassischen“ kardiovaskulären Risikofaktoren verschlechtern diese die Lebensqualität und Prognose von KHK-Patienten. Sie sollten daher im klinischen Alltag frühzeitig erfasst und mittels Psychotherapie adäquat behandelt werden. So lindert eine multimodale Rehabilitation leichtgradige depressive…