Digitalisierung der gewebebasierten Tumordiagnostik – Möglichkeiten und Grenzen der Telepathologie / virtuellen Mikroskopie
Manfred Dietel, Frederick Klauschen, Peter Hufnagl · Der Klinikarzt · 2015 · Heft 12 · S. 623-628
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die in allen Bereichen des täglichen Lebens zunehmende Digitalisierung hat im letzten Jahrzehnt auch die Pathologie massiv verändert, indem mittels digitaler Techniken die histologischen Schnitte erfasst (gescannt) werden und in verschiedenster Form der weiteren Prozessierung zugeführt werden können. Die Digitalisierung der Morphologie wird zur verstärkten Nutzung quantitativer Analysen, zum verbesserten interkollegialen Austausch (Zweitmeinung), zur Qualitätsverbesserung und zur Professionalisierung der interdisziplinären Tumorkonferenzen beitragen. Die neuen Möglichkeiten der virtuellen Mikroskopie mit den pro…