Subakute postinfektiöse Pfortaderthrombose nach EBV-Infektion – eine Kasuistik aus dem Ultraschall
B Schellhaas, D Strobel · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2016 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Pfortaderthrombosen treten mit einer Prävalenz von 1% bei nicht-vorgeschädigter Leber auf. Ursächlich ist eine erhöhte systemische oder lokale Thrombophilieneigung bei myeloproliferativen Erkrankungen, Malignomen, Gerinnungsstörungen oder intraabdominellen Entzündungen, aber auch systemischen Virusinfekten mit Begleithepatitis. Therapie der Wahl ist die sofortige Vollantikoagulation über 3 – 6 Monate (initial mit niedermolekularem Heparin, im Verlauf mit Vitamin-K-Antagonisten) [3; 4]. In der Literatur finden sich Fallberichte über Pfortaderthrombosen bei Immunkompetenten bei CMV-Primärinfektionen […