Rezidivzystozele nach vaginaler Netzinterposition – minimal invasives Therapiemanagement
J Marschke, N Schwertner-Tiepelmann, K Huber, R Tunn · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Im Falle von Komplikationen nach vaginaler Netzeinlage empfehlen wir zur Therapieplanung ein standardisiertes diagnostisches Vorgehen unter Einbeziehung der Introitussonografie. Wir präsentieren ein minimal-invasives defektorientiertes Vorgehen zur Korrektur einer Rezidivzystozele nach anteriorer Netzinterposition. Methoden/Ergebnisse: Videopräsentation oder einzelne Bildsequenzen. Mittels Ultraschall kann bei Netzversagen zwischen apikalem und distalem Defekt unterschieden werden. Ein apikaler Netzdefekt erfordert eine Re-Fixation im Level I (z.B.: Kolposakropexie). Ein distaler Defekt kann durch e…