Schwere toxische Leberschädigung nach ICSI und nachfolgender Schwangerschaft
G Müller-Stoy, R Pavlik, I Alba Alejandre, R Kästner, V Gülberg, S Mahner, CJ Thaler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die Schwangerschafts-Cholestase stellt eine seltene Schwangerschaftskomplikation dar (Inzidenz: 0,1 – 1,5%), die meist im 3. Trimenon auftritt. Wir berichten über eine Patientin, die nach ICSI schwanger wurde. Ab der 8. SSW erlitt sie eine schwere atypische Cholestase mit Leberfunktionsstörung. Material: Die 35-jährige Patientin erhielt eine kontrollierte ovarielle Hyperstimulationsbehandlung. Bei einem Estradiolwert von 3528 pg/ml konnten 18 Oozyten asserviert und mit homologen Spermatozoen injiziert werden. Methoden: Es erfolgte eine Lutealphasensubstitution mit 600 mg/d Progesteron; 100 µg/d Estr…