Multifokale neuroendokrine Lungentumoren: Entstehung, Diagnostik und Behandlung
N.N. · Pneumologie · 2016 · Heft 02 · S. 123-129
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Selten werden multifokale neuroendokrine Lungentumoren diagnostiziert. Im Thorax-CT zeigen sich meist multiple Lungenherde unterschiedlicher Größe. Es ist anzunehmen, dass sich multifokale neuroendokrine Lungentumoren ursprünglich aus diffusen idiopathischen pulmonalen neuroendokrinen Zellhyperplasien (DIPNECH) entwickeln. Darunter versteht man Zellverbände von physiologisch im Bronchialsystem vorhandenen neuroendokrinen Zellen, die wachsen. Durchbrechen die Zellvermehrungen die bronchiale Basalmembran, so liegt bei einer Größe ≤ 5 mm ein Tumorlet, ab einer Größe von 5 mm ein Karzinoidtumor vor.…