Einfluss von operativ versorgten Beckenring- und Azetabulumfrakturen auf die posturale Kontrolle
P. Lang, A. Schnegelberger, H.-J. Riesner, F. Stuby, B. Friemert, H.-G. Palm, und die AG Becken III der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2016 · Heft 02 · S. 174-180
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Ziel der operativen Versorgung von Becken- und Azetabulumfrakturen ist eine rasche Mobilisierung des Patienten mit Wiederherstellung der Stand- und Gangstabilität (posturale Kontrolle), da diese signifikant mit dem Outcome korreliert. Die Regulation der stabilen Standfähigkeit wird dabei wesentlich durch die Weiterleitung propriozeptiver Reize gesteuert. Zudem hat das Becken als Verbindung zwischen Beinen und Wirbelsäule eine hohe Bedeutung für die mechanische Stabilisierung. Unklar ist bisher, ob nach operativer Versorgung von Beckenring- und Azetabulumfrakturen die posturale Kontro…