Beispiele für irreguläre erythrozytäre Allo- und Autoantikörper bei rhesusnegativen Patienten nach allogener rhesuspositiver Stammzell- und Knochenmarktransplantation
S. Nowak-Harnau, S. Enkel, S. Wirths, W. Vogel, H. Northoff · Transfusionsmedizin · 2016 · Heft 01 · S. 19-22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Stammzell- bzw. Knochenmarktransplantationen werden Inkompatibilitäten, die das Rhesussystem des Spenders und Empfängers betreffen, für die Auswahl der Spender normalerweise keine Bedeutung zugemessen. Insbesondere bei rhesusnegativen Empfängern, die Transplantate von rhesuspositiven Spendern erhalten, gibt es bis jetzt wenig Hinweise auf Rhesus-D-Immunisierung durch das Transplantat. Eine präexistierende Sensibilisierung gegen Rhesus D vor Transplantation bei rhesusnegativen Patienten kann einen negativen Einfluss auf den klinischen Verlauf und das Angehen des rhesuspositiven Transplantats h…