Einseitige solare Makulopathie nach Sonnenfinsternis
J. Mehlan, S. J. Linke, L. Wagenfeld, J. Steinberg · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2016 · Heft 06 · S. 749-752
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es stellte sich ein Patient mit einseitigen Metamorphopsien nach Betrachten der Sonnenfinsternis mit einem Auge vor. Der Makuladefekt war funduskopisch sowie in der optischen Kohärenztomografie (OCT) und der Fluoresceinangiografie (FAG) nachweisbar. Sechs Wochen nach der Erstvorstellung und einer Methylprednisolongabe (40 mg/d für 10 Tage) waren sowohl die Symptome als auch die morphologischen Befunde rückläufig. Die Retinopathia solaris beschreibt eine photochemische Schädigung der Netzhaut. Zumeist präsentiert sie sich als solare Makulopathie, bei jüngeren Patienten bilateral auftretend. Häufig…