Depression und Herzinsuffizienz – eine gefährliche Kombination
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2016 · Heft 17 · S. 1222-1227
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Depression ist bei Herzinsuffizienz eine häufige Komorbidität, die Lebensqualität und Prognose verschlechtert. Beides sind Volkskrankheiten mit steigender Prävalenz, verursachen hohe Behandlungskosten, und sind deshalb auch sozioökonomisch relevant. Komplexe sich wechselseitig ungünstig beeinflussende biologische und verhaltensbezogene Faktoren (z. B. geringere Therapieadhärenz bei depressiven Herzinsuffizienten), aber auch eine partiell gemeinsame genetische Disposition scheinen pathophysiologisch relevant zu sein. Wenig aufwändige Screening-Instrumente erleichtern in der Praxis die Diagnose, au…