Phänomenologie und klinische Bedeutung des Flammer-Syndroms
K. Konieczka, J. Flammer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2016 · Heft 12 · S. 1331-1336
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Flammer-Syndrom (FS) beschreibt den Phänotyp von Menschen mit einer Prädisposition für eine veränderte Reaktion der Blutgefäße auf Stimuli wie Kälte, emotionellen Stress oder große Höhe. Häufige Symptome sind: kalte Hände und/oder Füße, tiefer Blutdruck, verlängerte Einschlafzeit, reduziertes Durstgefühl, gesteigerte Empfindlichkeit für Gerüche, Schmerzen, Vibrationen und gewisse Medikamente. Menschen mit FS sind im Allgemeinen strebsam und erfolgreich, aber auch perfektionistisch und teils grüblerisch. Häufige Zeichen sind: veränderte Genexpression, verlängerter Flussstillstand in den Nagelf…