Metabolisches Syndrom und gastrointestinale Krebsvorsorge
Hans Scherübl · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2023 · Heft 10 · S. 1394-1400
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Krebs und Herzkreislauferkrankungen sind die beiden führenden Todesursachen beim metabolischen Syndrom. Je mehr Komponenten des metabolischen Syndroms (MetS) vorliegen, umso stärker steigt das gastrointestinale (GI) Krebsrisiko. Das MetS ist ursächlich mit Adenokarzinomen der Speiseröhre, des Magens, des Pankreas, der Gallenwege, der Leber und des Dickdarms assoziiert. Das MetS erhöht die GI-Krebssterblichkeit bis zum 2,4-fachen. Bei adipösen MetS-Patienten kann die dauerhafte Gewichtsreduktion das GI-Krebsrisiko senken. Dem MetS vorzubeugen, es effektiv zu behandeln sowie regelmäßig an der GI-Kr…