Nervenläsionen durch Kompressionsstrümpfe
N.N. · Phlebologie · 1999 · Heft 02 · S. 61-63
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 66jährigen Patienten wurde drei Wochen nach Tragen eines Kompressionsstrumpfes der Klasse 2, Größe 3, a-d kurz, klinisch eine Läsion des N. peronaeus communis festgestellt und elektromyogaphisch bestätigt. Die Lähmung trat wahrscheinlich deshalb auf, weil aus irgendwelchen Gründen (z.B. konstitutionell, Inaktivitätsatrophie der Wade) der Strumpf wiederholt nach unten, d.h. unterhalb das Caput fibulae rutschte, an die Stelle, wo der Nerv erfahrungsgemäß leicht durch Druck geschädigt wird. Durch aktive Eigentherapie hat sich die Peronäuslähmung nach fünf Monaten vollständig zurückgebildet.