Der undiagnostizierte Patient mit lysosomaler Speicherkrankheit
N.N. · Arthritis und Rheuma · 2013 · Heft 06 · S. 386-392
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die lysosomalen Speicherkrankheiten (LSK) umfassen eine Gruppe von etwa 50 monogenen, autosomal-rezessiv oder X-chromosomal (3) vererbten Erkrankungen mit gleichem Pathomechanismus, aber teils sehr unterschiedlicher Symptomatik. Die Verläufe sind häufig schwerwiegend mit dubiöser Prognose. Aufgrund eines mutationsbedingten Funktionsverlustes lysosomaler Enzyme werden bestimmte Makromoleküle nicht abgebaut, sondern gespeichert, mit der Folge von Gewebe- und Organschädigung. Bei derzeit sechs LSK stehen seit geraumer Zeit Enzymersatztherapien zur Verfügung mit dem Potenzial einer deutlichen Prognos…