Neue Aspekte der orthopädischen Behandlung der infantilen Zerebralparese
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2007 · Heft 07 · S. 407-413
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die orthopädische Behandlung der infantilen Zerebralparese war bisher durch die operative Korrektur struktureller Deformitäten gekennzeichnet. Die Verfahren bestanden zumeist aus Muskel- und Sehnenverlängerungen, gefolgt von Gipsruhigstellungen und anschließender Apparateversorgung. Das Resultat war in vielen Fällen zwar eine Korrektur, jedoch oftmals ohne funktionelle Verbesserung. Durch die Einführung von Botulinumtoxin wurde die Forschung zur Zerebralparese aktiviert. Der spastische Muskel ist kürzer, schwächer und steifer, was zu einem Umdenken im konservativen wie auch im operativen Vorgehen…