Störungen von Affekt und Kognition bei Patienten mit Multipler Sklerose
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 02 · S. 94-98
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Depression, Fatigue und Kognitionsstörungen sind Symptome der Multiplen Sklerose (MS), die oft bereits zu Beginn der Erkrankung auftreten und die Lebensqualität der MS-Patienten erheblich beeinträchtigen können. Während die Pathogenese von Depression und Fatigue weiterhin ungeklärt ist, zeigen die Kognitionsstörungen eine gute Korrelation mit der zerebralen Atrophie. Mehrere Studien und die klinische Erfahrung belegen die Wirksamkeit von Antidepressiva bei MS-Patienten mit Depression sowie von Amantadin und Modafinil bei Fatigue. Die immunmodulatorische Therapie mit Interferon-ß (IFN-ß) kann die…