Parkinson-Syndrom und Depression
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 03 · S. 143-150
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Depression hat einen wesentlichen Einfluss auf die gemessene Lebensqualität von Parkinson-Patienten, obwohl nur ca. 2% der Patienten und 1% der Angehörigen sich einer Depression bewusst sind. Zwischen der Depression und motorischer Beeinträchtigung besteht kein linearer Zusammenhang, was pathogenetisch auf eine krankheitsimmanente Ursache hinweist, am ehesten bedingt durch das Defizit von Dopamin und anderen monaminergen Neurotransmittern. Depressionen treten bei ca. 40-50% der Parkinson-Patienten auf und werden nicht immer adäquat versorgt. Zur Therapie mit Antidepressiva finden sich nur wenige…