Pathophysiologie der Restitution zentralmotorischer Störungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2006 · Heft 03 · S. 117-122
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die meisten Bewegungen werden durch motorische kortikale Areale gesteuert, die partielle Redundanz aufweisen und über mehrere Gefäßterritorien verteilt sind. Bei Läsion der dominierenden kortikospinalen Projektion vom primär motorischen Kortex (M1) können die noch intakten motorischen Repräsentationen ihre Rolle ändern, sofern der Patient eine Strategie findet, sie zu aktivieren. Somit hängt die Prognose der motorischen Restitution ab von Lokalisation und Ausdehnung einer zentralen Läsion sowie von der Intensität und Repetition des Trainings. Neben den Neuronen des Kortikospinaltrakts tragen auch…