Sind subjektive Gedächtnisstörungen ein Prodromalsyndrom der Demenz?
N.N. · Nervenheilkunde · 2007 · Heft 08 · S. 659-661
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Subjektive Gedächtnisstörungen (subjective memory impairment – SMI) können definiert werden als das Gefühl der Gedächtnisverschlechterung bei normwertiger Leistung in standardisierten neuropsychologischen Tests. In Querschnittsuntersuchungen bei älteren Menschen wurde häufig ein Zusammenhang von SMI mit Depression, körperlicher Erkrankung und Persönlichkeitsvariablen gefunden, wohingegen der Zusammenhang von subjektiven Beschwerden und kognitiver Leistung meist gering war. Im Gegensatz dazu wurde in der überwiegenden Zahl epidemiologischer Längsschnittuntersuchungen SMI als Prädiktor für zukünfti…