Besonderheiten und Versorgung penetrierender Verletzungen am Beispiel von Schuss- und Explosionsopfern ohne ballistischen Körperschutz in Afghanistan (2009 – 2013)
Christoph Güsgen, Ines Richardsen, Dan Bieler, Erwin Kollig, Robert Schwab · Zentralblatt für Chirurgie · 2017 · Heft 04 · S. 386-394
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auch in Deutschland wurden in jüngster Zeit Anschläge mit terroristischem Hintergrund durchgeführt, waren geplant oder konnten nur knapp vereitelt werden. Diese Tatsache führt die Notwendigkeit vor Augen, eine entsprechende Expertise zur Versorgung von Schuss- und Explosionsverletzungen vorzuhalten. Die Daten zur Versorgung von Schuss- und insbesondere aber Explosionsverletzungen stammen häufig aus Krisen- und Kriegsregionen. Eine Vergleichbarkeit mit zivilen Terroranschlagtraumata ist durch den bei Soldaten vorhandenen ballistischen Körperschutz (Schutzwesten, Body Armour) nur schwer möglich. Me…