Die Behandlung der Tabes, speziell ihrer rudimentären Form, und deren Beziehungen zu psychopathischen Störungen1)
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 21 · S. 999-1002
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Wir besitzen noch kein spezifisches Mittel gegen die Tabes. Quecksilber und Salvarsan haben infolge ihrer guten roborierenden Eigenschaften einen günstigen Einfluß auf die Tabes, sie dürfen aber nur mit Vorsicht und in kleinen Mengen angewendet werden. 2. Antisyphilitische Kuren schützen nicht vor Erkrankung an Tabes, und es ist nicht anzunehmen, daß sie, im Frühstadium der Tabes gebraucht, dem Verlauf dieser Erkrankung eine günstige Wendung geben. 3. Es hat den Anschein, als ob eine häufige Kombination zwischen rudimentärer Tabes und Psychopathie durch gewisse gesetzmäßige innere Beziehungen…