Erfahrungen über Salvarsanbehandlung luetischer und metaluetischer Erkrankungen des Nervensystems unter Kontrolle durch die Lumbalpunktion (Schluß aus No. 35.)
Herbert Assmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1911 · Heft 36 · S. 1648-1651
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Bei Paralysis incipiens hat sich während einer durchschnittlich sechswöchigen Beobachtungszeit ein konstanter wesentlicher Einfluß der Salvarsanbehandlung weder auf das sonstige klinische Verhalten noch auf die Eigenschaften des Liquor und die Wassermannsche Reaktion des Blutes konstatieren lassen. 2. Bei Tabes ist in einigen Fällen nach Salvarsanbehandlung Besserung von lanzinierenden Schmerzen und gastrischen Krisen, einmal nach vorübergehender Reizwirkung, beobachtet, aber nie eine wesentliche Aenderung der objektiven nervösen Erscheinungen erzielt worden. Zweimal zeigte der Liquor eine mar…