Ueber die klinische Verwendbarkeit des Papaverins1)
Ladislaus Frigyér · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1923 · Heft 17 · S. 543-545
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Eine sichere Papaverinwirkung erreichen wir, wenn sich eine schwache narkotische Wirkung des Papaverins bemerkbar macht; dazu ist meistens eine 0,20g intramuskuläre Dosis nötig. Zu dauerndem Gebrauche können wir per os täglich 0,30 bis 0,50 g verabreichen. 2. Das Papaverin vermindert in entsprechender Dosis den normalen Gefäßtonus. 3. Den krankhaft gesteigerten Blutdruck verringert das Papaverin, Wenn dieser durch die spastische Zusammenziehung der Gefäße verursacht ist; eine solche ist die transitorische Hypertonie und die leichtere Form der essentiellen Hypertonie. 4. Die schwerere Form der…