Zur parenteralen Kaseintherapie
L. Isacson · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1921 · Heft 45 · S. 1359
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Der therapeutische Effekt des Caseosans steht in vieler Hinsicht der Kuhmilch nach; insbesondere fehlt die euphorische Wirkung. 2. Die optimale Wirkung ist bei der Kombination von intramuskulären und intravenösen Injektionen zu erwarten. 3. Die Dosierung wird am besten in folgender Weise vorgenommen: Bei akuten Entzündungsprozessen gebe man langsam steigende Dosen, bei chronischen erziele man durch eine mittelstarke Dosis eine stärkere Herdreaktion, um dann die Reizwirkung nach dem Arndt-Schulzschen Gesetz durch fortgesetzte kleinere Dosen aufrecht zu erhalten. 4. Es wäre von Bedeutung, festzu…