Untersuchungen über die Wirkung von Quecksilberpräparaten auf Spirochätenkrankheiten. II.*): Zur Toxikologie und Pharmakologie einiger Quecksilberverbindungen
J. Abelin · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1912 · Heft 39 · S. 1822-1825
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die oben angeführten Versuche zeigen, daß die Giftwirkung der Hg-Verbindungen in einem gewissen Zusammenhange mit ihrem chemischen Aufbau steht, daß durch Einführung gewisser Gruppen (Sulfogruppen, Sulfaminogruppen etc.) oder durch Doppelkohlenstoffbindung des Hg die Giftigkeit der Quecksilberverbindungen herabgesetzt werden kann, daß sich am giftigsten diejenigen Hg-Verbindungen zeigen, aus denen das Hg leicht in den Ionenzustand übergeführt werden kann (Sublimat, Kalomel, Hg. succinimidatum), daß die aromatischen metallorganischen Hg-Verbindungen, aus denen das Hg nicht leicht in den Ionenzusta…