Ueber das Vorkommen und Verhalten der okkulten Blutungen beim Ulcus ventriculi und duodeni
I. Boas · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1914 · Heft 23 · S. 1152-1155
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Schwerpunkt der Diagnose des Ulcus ventriculi oder duodeni liegt in dem okkulten Blutbefund. Der dauernd positive Blutbefund in Verbindung mit dem übrigen Symptomenkomplex beweist das Bestehen eines floriden Ulcus, der dauernd negative Blutbefund spricht mit größter Wahrscheinlichkeit gegen das Vorliegen eines frischen Geschwüres, schließt aber ein altes, abgeheiltes Geschwür, besonders aber Komplikationen desselben, nicht aus. Für die Diagnose eines Geschwüres oder hämorrhagischer Erosionen reichen die schwächeren katalytischen Proben keineswegs aus. Die Phenolphthalinprobe in der von mir ve…