Verhaltensdiagnostik selbstverletzenden Verhaltens
N.N. · Nervenheilkunde · 2009 · Heft 04 · S. 227-231
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Selbstverletzendes Verhalten kann als Strategie zur Bewältigung von Belastungen aufgefasst werden, die aus Symptomen psychischer Störungen oder aus dem Erleben widriger sozialer Umstände resultieren. An-hand von kognitiv-verhaltenspsychologischen Konzepten wird ein Vulnerabilitäts-Stress-Modell formuliert, das den Zusammenhang zwischen vorausgehenden und auslösenden Bedingungen sowie der Selbstverletzung als Stressreaktion verdeutlicht. Für die klinische Praxis wird eine Checkliste zur Verhaltensdiagnostik von selbstverletzendem Verhalten vorgestellt, die auf diesem Modell fußt.