CareLit Fachartikel

Neuere Aspekte zur Wirkungsweise von Methylphenidat

N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2010 · Heft 02 · S. 121-123

Dokument
885946
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Kinder- und Jugendmedizin
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 02 / 2010
Jahrgang 10
Seiten
121-123
Erschienen: 2010-02-01 00:00:00
ISSN
1617-0288

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bislang wurde angenommen, dass Methylphenidat (MPH) seine Wirkung im Wesentlichen über den Dopaminstoffwechsel entfaltet; die nachgewiesene Blockade der Dopamintransporter im Striatum durch MPH führt zu einer Erhöhung des Dopamins im synaptischen Spalt. Mittlerweile liegen Befunde vor, wonach MPH auch die Noradrenalintransporter blockiert, somit gleichfalls auf Dopamin- und Noradrenalinstoffwechsel vor allem im Frontalhirn einwirkt. Weitere Befunde zeigen eine Beeinflussung von Azetylcholin und Histamin durch MPH. Im Gegensatz zu Amphetamin, Methamphetamin, Kokain und MDMA (Ecstasy) scheint MPH k…

Schlagworte

Methylphenidat Wirkmechanismus Neurotransmitter Methylphenidate mode of action Kinder- und Jugendmedizin