Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (Gruppe 4)
Stefan Guth, Heinrike Wilkens, Michael Halank, Matthias Held, Lukas Hobohm, Stavros Konstantinides, Albert Omlor, Hans-Jürgen Seyfarth, Hans-Joachim Schäfers, Eckhard Mayer, Christoph B. Wiedenroth · Pneumologie · 2023 · Heft 11 · S. 937-946
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie chronisch thromboembolische Lungengefäßerkrankung (CTEPD) ist eine wichtige Spätfolge der akuten Lungenembolie, bei der die Thromben in fibröses Gewebe transformiert werden, mit der Gefäßwand verwachsen und zu chronischen Obstruktionen führen. Man unterscheidet die CTEPD ohne pulmonale Hypertonie (PH) mit einem pulmonalarteriellen Mitteldruck bis 20 mmHg von der Form mit PH. Hierbei spricht man weiterhin von chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH).Liegt der Verdacht auf eine CTEPH vor, sollten initial eine Echokardiografie und eine Ventilations-/Perfusions-Szintigrafie erfol…