Zur Behandlung der Schmerzzustände nach Herpes zoster
Walter Schmitt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 31/32 · S. 1033-1035
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die postzosterischen Schmerzen sind ebenso, wie die Schmerzen im floriden Stadium des Herpes zoster im wesentlichen sympathischer Natur und durch eine entzündliche Miterkrankung des dem Spinalganglion benachbarten Grenzstrangabschnittes bedingt. Durch mehrfach wiederholte Novocainblokkaden des betreffenden Grenzstranggebietes sind die Zosterschmerzen in allen Stadien der Erkrankung schnell und dauerhaft zu beseitigen. Als typisches Verfahren kommen für das Kopf-Arm-Gebiet die Stellatumblockade, für den Stamm und die unteren Gliedmaßen die thorakale bzw. die lumbale Grenzstrangblockade in Frage.