Methodik einer modifizierten Azorubin-„S”-Belastung als Leberfunktionsprobe und ihre Anwendbarkeit in Klinik und Praxis
Hans Werner Berendt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 46 · S. 1553-1555
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird die Methodik einer modifizierten Azorubin-„S”-Belastung bei Lebererkrankungen mitgeteilt. Der Nachweis des Farbstoffes wird quantitativ im Harn geführt. Die Probe ist aber auch ohne Hilfsmittel in der Praxis durchführbar. Die normale Ausscheidung von Azorubin „S” durch die Leber in das Duodenum wird durch entzündliche Schädigung der Leberzelle behindert. Demnach scheint eine positive Probe einen entzündlichen Prozeß an der Leberzelle anzuzeigen. Besonders geeignet ist die Probe zur Verfolgung des Ablaufes der Hepatitis epidemica. Nachtrag bei der Korrektur: Nach Abschluß unserer Mitteilun…