Zum Problem des Streptomycinschadens
Hilmar Leiblein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 26 · S. 898-899
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird ein Fall beschrieben, bei dem bei einem einwandfrei nicht tuberkulösen, gutartigen meningitischen Krankheitsbild Str intramuskulär und intralumbal verabreicht wurde. Nach insgesamt 24,8 g Str kam es zu schweren neurologischen Ausfallserscheinungen. Diese Ausfallserscheinungen werden nach Ausschluß anderer Ursachen als Str-Schaden aufgefaßt und der intralumbalen Str-Verabreichung zur Last gelegt. Als möglicher Weg für das Zustandekommen der toxischen Schädigung in den betroffenen Gebieten wird das Eindringen des Str in die VR-Räume angenommen. Es wird in Auswertung dieses Falles eine klare…