CareLit Fachartikel

Zur chloropriven Tetanie

Gerhard Moschinski · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1938 · Heft 44 · S. 1579-1581

Dokument
887302
CareLit-ID
Jahr
1938
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Gerhard Moschinski
Ausgabe
Heft 44 / 1938
Jahrgang 64
Seiten
1579-1581
Erschienen: 1938-10-28 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei zwei Patienten kommt es auf dem Boden einer Pylorusstenose bzw. einer Gastritis infolge starken Erbrechens zu tetanischen Erscheinungen. Diese sind bei dem einen Patienten, der sich vier Jahre lang kochsalzarm ernährt hat, besonders heftig. PARENTERALE KOCHSALZZUFUHR BEHEBT DIE TETANISCHEN ZUSTäNDE SCHLAGARTIG, desgleichen gehen danach die bei beiden Patienten erhöhten Reststickstoffwerte zur Norm zurück. Das Wesen dieser Erscheinungen liegt in einer CHLOROPENIE und in einer SEKUNDäREN BIKARBONATSTAUUNG, die über den Umweg der KALZIUMENTIONISIERUNG zu tetanischen Krampfzuständen führt.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift