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Entwicklungsstand der hormonellen männlichenKontrazeption

Nieschlag, E. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2005 · Heft 12 · S. 2474 bis 2479

Dokument
88751
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Nieschlag, E.
Ausgabe
Heft 12 / 2005
Jahrgang 102
Seiten
2474 bis 2479
Erschienen: 2005-12-16 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Das Prinzip der hormoneilen Kontrazeption des Mannes beruht auf der möglichst kompletten Suppression der Gonadotropine, um ein Erliegen der Spermatogenese und eine Azoospermie zu erreichen. Gleichzeitig wird das ebenfalls suppri-mierte Testosteron ersetzt. Das gelingt mit exogen verabreichtem Testosteron alleine bei Ostasiaten, jedoch bei Europäern nur in zwei Dritteln der Fälle. Europäern muss ein anderes Agens hinzugegeben werden. Testosteron in Kombination mit Gestagenen wird als Injektion oder Implantat derzeit mit dem Ziel der Zulassung klinisch geprüft. Da die Hemmung der Gonadotropine durch Steroide sehr…

Schlagworte

EMPFAENGNISVERHUETUNG MANN HORMON HYPOPHYSE KONTRAZEPTION SPERMATOGENESE AZOOSPERMIE TESTOSTERON ZULASSUNG GONADOTROPINE STEROIDE DEUTSCHLAND KONTRAZEPTIVA REPRODUKTIONSMEDIZIN BEVÖLKERUNGSWACHSTUM ROLLE