CareLit Fachartikel

Ueber die diagnostische und prognostische Bedeutung des Antitrypsingehaltes im menschlichen Blutserum

G. Jochmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1909 · Heft 43 · S. 1869-1872

Dokument
888051
CareLit-ID
Jahr
1909
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
G. Jochmann
Ausgabe
Heft 43 / 1909
Jahrgang 35
Seiten
1869-1872
Erschienen: 1909-10-28 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Vermehrung des Antitrypsingehaltes im Blutserum ist ein für die Diagnose des Karzinoms nur mit sehr großen Einschränkungen verwendbares Symptom, da die Antifermentbildung von zu verschiedenen Faktoren abhängt. Dagegen halte ich die Feststellung eines normalen oder verminderten Antifermentgehaltes für ein Zeichen, das man in zweifelhaften Fällen mit gutem Grunde gegen die Diagnose eines Karzinoms ins Feld führen kann, da erfahrungsgemäß etwa 90% der Krebskranken gesteigerten Antitrypsingehalt zeigen. Für prognostisch verwendbar halte ich die Antifermentbestimmung nicht.

Schlagworte

Diagnose Karzinoms Halte Antitrypsingehaltes Blutserum Zusammenfassung Vermehrung Großen Einschränkungen Verwendbares Symptom Antifermentbildung DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift